Welches Handwerkszeug brauchst Du, um Deine Karriere als Therapeut zu beginnen? Unsere Ausbildung “Ressourcenorientierte Psychotherapie” gibt Dir alles an die Hand, um Deine Klienten erfolgreich zu behandeln.
Lerne wichtige psychotherapeutische Ansätze und entwickle Deine Therapeutenpersönlichkeit.
“Es ist nicht gesagt, dass es besser wird,
wenn es anders wird.
Wenn es aber besser werden soll,
muss es anders werden.“
– Georg Christoph Lichtenberg
Vom Theoretiker zum Therapeuten.
Du möchtest psychotherapeutisch arbeiten – aber wie? Du bist Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, vielleicht hast Du unsere Coaching-Ausbildung absolviert.
Dann bist Du in der Lage, Menschen zielorientiert auf ihrem Weg zu begleiten. Doch wie gehst Du mit Klient:innen um, die mehr mitbringen als eine Lebenskrise oder berufliche Stagnation?
Genau das lernst Du in unserer Ausbildung “Ressourcenorientierte Psychotherapie”. Sie befähigt Dich, psychotherapeutisch tätig zu sein oder Deine Heilpraktikerpraxis mit psychotherapeutischer Arbeit zu bereichern.
Dabei stehen nicht nur die Werkzeuge guter Therapeut:innen im Vordergrund, sondern auch, dass Du Deine “Therapeutenpersönlichkeit” entwickelst.
Dieser Kurs ist nicht nur für den psychotherapeutischen Heilpraktiker, sondern auch für “große” Heilpraktiker mit unbeschränkter Heilerlaubnis geeignet und konzipiert. Auch, wenn Du als Heilpraktiker nicht primär mit der Psyche arbeitest, profitierst Du von den Gesprächstechniken und einer psychologisch geschulten Persönlichkeit.
Lass uns Dir eine Vorbereitung auf Deinen Beruf vorstellen, die Du in dieser Form nirgendwo anders bekommen kannst – und das bei besonderen Dozent:innen.
Lieber hören statt lesen? Deine Dozentin Vera Dreher steht Dir im Interview Rede und Antwort zur Ausbildung.
Die Ressourcenorientierte Psychotherapie – Dein Start ins Therapeutenleben
Du möchtest ein geschätzter und erfolgreicher Therapeut werden. Wir haben die Ausbildung dazu und versetzen Dich in die Lage,
- Deinen Klient:innen vom ersten Moment an souverän, einfühlsam und kompetent zu begegnen,
- in kurzer Zeit Vertrauen aufzubauen und eine konstruktive Arbeitsebene zu schaffen,
- zum Kern des Anliegens vorzudringen,
- aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen und Konzepten die passende Lösung für den Menschen gegenüber zu finden und ganz wichtig:
- dabei neben den psychologischen auch die neurobiologischen und sozialen Aspekte Deines Gegenübers ganzheitlich zu betrachten und zu berücksichtigen.
Kern des Ganzen ist die Ressourcenorientierung. Damit ist gemeint, dass es nicht primär darum geht, “Probleme zu wälzen” und die Defizite Deines Klienten auseinanderzunehmen, sondern ihm zu helfen, seine Ressourcen, also Reserven, Kompetenzen, Kraftquellen zu finden und zu nutzen.
Du kannst unsere Ausbildung Ressourcenorientierte Psychotherapie jederzeit belegen, wenn Du Heilpraktiker oder Heilpraktiker für Psychotherapie bist.
Diese Ausbildung ist gleichzeitig das dritte Modul unserer Ausbildung zum “Heilpraktiker für Psychotherapie”, die Dich interessieren wird, falls Du noch kein “HP Psych” bist.

Psychoanalyse oder Verhaltenstherapie? Mehr als beides.
Im Kultstreifen “Blues Brothers” heißt es: “Wir haben alle Arten von Musik: Country und Western”. Etwa so eingeengt ist auch die Sicht auf die tradierten Psychotherapiemethoden. Auch wenn die Verhaltenstherapie noch immer zu Recht „State of the Art“ ist, ist sie weder das Beste noch das Neueste, was die Therapieforschung zuwege gebracht hat.
Das “nächste große Ding” in der Fachwelt ist die integrative oder “multimodale” Psychotherapie – die Du bei uns lernen kannst.
Schon vor Jahren haben sich bedeutende Psychologen gefragt: Welche psychotherapeutischen Methoden und Ansätze wirken eigentlich? Dazu nahmen sie Hunderte von Studien aus aller Welt zur Hilfe und schauten sich an, welche Verfahren oder Aspekte einer Psychotherapie nachgewiesenermaßen helfen – egal, aus welcher Denkschule sie stammen.
Dabei fand man sogenannte „Wirkfaktoren“, also die Säulen einer effektiven Psychotherapie, gewissermaßen ein “best of”. Dieses “best of” ist das beste Handwerkszeug, das Du als Therapeut in Händen halten kannst – und darum Inhalt dieser Ausbildung.
Was macht die ressourcenorientierte Psychotherapie ganzheitlich?
Wir Menschen sind Körper und Seele – und soziale Wesen, umgeben von einem Umfeld. Ganzheitlichkeit bedeutet also “bio-psycho-sozial”.
Neben dem eigentlichen Verhalten geht es auch um das Verständnis, wie Gehirn und Körper agieren, während wir uns “verhalten”. Dazu ist auch ein Verständnis der neuralen Kreisläufe nötig. Was bedeuten Gefühle neurobiologisch und wie wirken sich diese biologischen Aspekte auf das Verhalten aus?
Das Verständnis des Zusammenspiels von Körper, Seele und dem Umfeld, auch zwischen Klient und Therapeut ist die wesentliche Grundlage der ressourcenorientierten Psychotherapie.
Das Resultat sind nicht nur kompetentere Therapeut:innen, sondern effektivere Behandlungsverläufe und zufriedenere Klient:innen, was in einer “Realität der Wartelisten” genau das ist, was Du für Deinen Praxiserfolg brauchst.
Was bedeutet Ressourcenorientierung?
Die Ressourcenorientierung ist in aller Munde. Wie bei allen modernen Psychotherapien ist hier der Leitgedanke: Die Lösung ist im Klienten bereits angelegt – Du als Therapeut musst sie nur wecken und mit ihm oder ihr entwickeln.
Als Therapeut ist Dein zeitlicher Anteil am Leben Deines Klienten relativ gering – damit auch Dein Einfluss auf sein Handeln. Deshalb sollte Dein therapeutischer Ansatz sein, Deinem Klienten zu helfen, sich selbst zu helfen. Hier kommen die Ressourcen ins Spiel.
Ressourcen sind unsere inneren Vorräte, Kompetenzen, Fähigkeiten und Kraftquellen. Ressourcen sind alles, was uns Kraft gibt und uns hilft, in unsere innere Kraft zu finden: Dinge, die wir können, die uns helfen, die uns ausmachen.
Das kann ein guter Freund sein, der Dir in einer Trennungssituation beisteht. Ein Musikinstrument, das uns guttut, wenn wir es spielen. Ein Beruf, der uns Spaß macht.
Gerade in Krisensituationen sind uns diese Ressourcen nicht bewusst. Im Gegenteil: Wir werden im Alltag überwiegend mit unseren Schwächen konfrontiert, erleben, wie Dinge schiefgehen oder was wir falsch machen.

Die therapeutisch wichtigere Frage lautet aber: Was für Stärken hast Du eigentlich? Was kannst Du eigentlich richtig gut? Welche Möglichkeiten hast Du, einen Weg aus einer verfahrenen Situation zu finden? Welche materiellen oder immateriellen Stärken hast Du, die Dir gar nicht bewusst sind? Wenn Du Deinen “inneren Werkzeugkasten” öffnest: Was liegt dort alles und wie kannst Du es nutzen?
Als ressourcenorientierte:r Psychotherapeut:in findest Du gemeinsam mit dem Klienten seine oft verborgenen Ressourcen. Du förderst Selbstwirksamkeit, Autonomie und Selbstbestimmung Deines Klienten und stärkst damit seine Widerstandskraft, die Resilienz.
Darum geht es in der Ausbildung
Du beginnst mit den Grundlagen der ressourcenorientierten Psychotherapie und verstehst, was Ressourcenorientierung wirklich bedeutet. Wie stellst Du eine belastbare Basis mit Deinem Klienten her? Wie kannst Du Dich selbst mit Abstand betrachten und jederzeit den Überblick über das therapeutische Setting behalten? Wie erkennst Du Bindungsmuster? Wie funktionieren Gefühle eigentlich? Wie entwickelst Du echtes Mitgefühl anstatt Mitleid?
Du lernst die professionelle therapeutische Grundhaltung. Dabei geht es um die unbedingte Wertschätzung Deines Klienten, Deine Empathie, das Verbalisieren von Gefühlen. Dazu gehört auch, dass Du Ablenkungen oder subtile Vorwürfe Deines Klienten erkennst und gegensteuern kannst.
Du lernst die Prinzipien der “positiven Psychologie” und natürlich die wichtige Ressourcenorientierung.

Wir gehen konkret in den Aufbau und Ablauf einer Psychotherapiesitzung. Wir starten bei der Vorbereitung des Erstgespräches, der Auftragsklärung, der Behandlungsplanung und klären auch, wann das Befinden Deines Klienten “besser genug” ist.
In 24 Terminen – nach Wunsch vormittags oder in den Abendstunden – lernst Du in 120 Unterrichtsstunden alles, was Du für Deinen Start in Deine therapeutische Zukunft brauchst – auch nebenberuflich.
Kleine Kostprobe gefällig?
Von einer unserer Veranstaltungen haben wir einen prima Vortrag von Vera Dreher über “Naturheilkunde und Psyche” für Dich. Da kannst Du sie und ihre lebhafte Art gleich hautnah kennenlernen.
Du lernst nie aus?
Wenn Du nach Deiner Ausbildung in ressourcenorientierter Psychotherapie noch mehr wissen möchtest, haben wir gleich die nächste Ausbildung für Dich: Traumatherapie.
Mit Deiner Dozentin, vielen Deiner Mitschüler:innen und in gewohnter Atmosphäre.
Deine Dozentin
Vera Dreher

Vera Dreher
Vera ist eine erfahrene Traumatherapeutin und langjährige Dozentin. Sie hat zugleich diese Ausbildung entwickelt. Die quirlige “Erklärerin” bleibt immer ernst am Thema, unterrichtet aber dennoch kurzweilig und spannender als es jedes Lehrbuch könnte.
Fallbeispiele und praktische Selbsterfahrungen der Teilnehmer fließen in den Unterricht mit ein und machen ihn lebendig und anschaulich.
Vera Dreher wurde 1962 in Berlin geboren. Sie studierte zunächst Sinologie (die Wissenschaft von der chinesischen Sprache und Kultur) und Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin.
Sie ist seit 1994 Heilpraktikerin, ressourcenorientierte Traumatherapeutin und begleitet in ihrer Praxis seit über 20 Jahren Klienten mit Stressfolgestörungen.
Der Lehrplan zur Psychotherapie-Ausbildung
Grundlagen der ressourcenorientierten Psychotherapie Einführung in die Ressourcenorientierte Psychotherapie mit ihrer Fokussierung auf Stärken, Kompetenzen, Selbstmitgefühl und innere und äußere Kraftquellen (Ressourcen). Grundlagen und historische Hintergründe der Ressourcenorientierten Psychotherapie. Übungen Was behandeln wir als psychotherapeutische Heilpraktiker? Prävalenz psychischer Störungen, Bottom-Up- und Top-Down-Ansätze in der Psychotherapie, Ressourcenorientierte Psychotherapie bei affektiven Störungen (Angststörungen, Depressionen) und Belastungsfolgestörungen (Anpassungsstörung, anhaltende Trauerstörung, PTBS, kPTBS), Ressourcenmodell für psychotherapeutische Heilpraktiker, „Compassion fatigue“, Gründe für ein „Ausbrennen“ von Menschen in Helferberufen, Psychohygiene, Übungen Können wir uns selbst mit etwas Abstand betrachten? Ressourcenorientierte Psychotherapie bei affektiven Störungen, Selbst-Referenzialität, Die Fähigkeit, eine Meta-Ebene zu sich selbst einnehmen zu können (Selbst-Referenzialität) als Grundlage für therapeutische Interventionen/Arbeit innerhalb unseres Sicherheitsgefühls (im Stresstoleranzfenster): Warum wir nicht „denken“ und mental nicht viel verarbeiten können, wenn wir gestresst und „auf Alarm“ sind, Übungen Was könnte bei Deinen Klienten „von früher“ stammen? Was bewirkt eine unsichere Bindung zu den primären Bezugspersonen in der Kindheit in Bezug auf die Art, sich als Erwachsene in Beziehungen zu konzipieren? Infant-Strange-Situation-Test und Bindungsstile bei Kindern: Was zeichnet eine sichere Bindung aus? Sichere und unsichere mentale Bindungsmodelle, Sicheres, unsicher-präokkupiertes, unsicher-distanzierendes und desorganisiertes Bindungsmodell, biologisches Paradoxon bei der desorganisierten Bindung, Übungen Bindungsrepräsentanzen bei Erwachsenen Interview über die Bindungsrepräsentanzen und ihre Entstehung bei Erwachsenen (Adult Attachment Interview); Bindungsrepräsentanzen und nachfolgende Narrativbildung bei Erwachsenen, Kohärenz im Narrativ bei sicherer Bindung, ablehnendes Narrativ bei vermeidender Bindung und emotional aufgeladenes Narrativ bei präokkupierten Bindungsrepräsentanzen: passiv-präokkupierte, ärgerlich-konflikthafte und angstvoll-präokkupierte Bindungsrepräsentanzen; entsprechende Narrativbildung und Interaktionsangebote der Klientin im therapeutischen Arbeitsbündnis, Übungen Leitregeln für die Therapiepraxis Interaktionsmuster und interpersonelle Interaktionsangebote von Klientinnen, Emotions- und Selbstwertregulationsstrategien, Fehlende Objektkonstanz, Selbststeuerungsproblematik, Selbstregulationsfunktion maladaptiver Emotionsregulationsstrategien, Interventionsmöglichkeiten bei desorganisierter Bindung, Bindungs- und ressourcenorientierte therapeutische Begleitung beim Nachlernen sicherer Bindungsmuster, Übungen Achtsamkeit, Mitgefühl und Selbstmitgefühl Therapeutisches Arbeitsbündnis nach Grawe, theoretischer Hintergrund und Weiterentwicklungen im Bereich achtsamkeits- und mitgefühlsbasierter (Jon Kabat-Zinn, Paul Gilbert, Kristin Neff u.a.) Interventionstechniken, Grundlagen „cleaner“ therapeutischer Kommunikation (David Grove), Differenzierung zwischen emotionaler Resonanz, Empathie und Mitgefühl (Tania Singer), wechselseitige Einstimmung und Abstimmung im Zuhören, Übungen Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken im therapeutischen Arbeitsbündnis Was passiert, wenn nichts passiert („Feststecken“)? Was passiert, wenn zu viel passiert („Verstrickung“)? Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken im therapeutischen Prozess, eigene bindungsbezogene Selbstorganisationsstrukturen reflektieren, eigene „Knöpfe“ kennenlernen, Möglichkeiten zum Modelllernen im therapeutischen Interaktionsprozess, Übungen Gefühle Was sind Gefühle? Neurobiologische Grundlagen der affektiven Neurowissenschaften im historischen Überblick, aktuelle Forschung, motivationale Handlungssysteme und Handlungsimpulse, Affektregulation, affektive Dissoziation als Schutzfunktion, Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge, Übungen Embodiment Dein Körper als heilsamer Kommunikationspartner, Eugene Gendlin: Focusing (Felt Sense: der gefühlte Sinn und die körperlich erlebte Bedeutung Deiner aktuellen Wahrnehmung), Maturana & Varela: Autopoiesis und Embodiment, Körperwahrnehmung und Bewegung im Raum der Psychotherapie, Übungen Wie schaffst Du eine gute Zusammenarbeit mit Deiner Klientin? Die Psychotherapiesitzung: Probatorik und Behandlungsplanung, Ausgangsposition bei Terminvereinbarung und telefonischem Erstkontakt, Probatorik in der Psychotherapie, Informationen im Erstgespräch, „Informed Consent“ (informierte Zustimmung) als mündliche Vertragsgrundlage, DSGVO-Vereinbarung, Vorstellungen unserer Klientinnen über Psychotherapie, Auftragsklärung: lösungsfokussierter Ansatz (de Shazer), die Wunderfrage, Anfangsphase des therapeutischen Arbeitsbündnisses und Alltagsstabilisierung, Symptommanagement und Selbstorganisation der Klientin, Übungen Therapieziele (langfristige Ziele) und Etappenziele (kurzfristige Ziele) Die Grundbedürfnisse nach Grawe: motivationale Ziele, Diskordanz, Inkongruenz und Inkonsistenz, allgemeines Assessment, Therapieziele (langfristige Ziele) und Etappenziele (kurzfristige Ziele), Anpassung der Therapie an die neurobiologische Natur der Störung, störungsspezifisches und transdiagnostisches Vorgehen, phasenorientiertes Vorgehen bei Stressfolgestörungen (Anpassungsstörungen, Belastungsstörungen) und affektiven Störungen, Verlaufsevaluation, Selbstmodell und Weltmodell der Klientin, Berücksichtigung der Persönlichkeitsorganisation bei der Behandlungsplanung, Übungen Wie funktionieren Annäherung und Vermeidung neurobiologisch gesehen? Autopoiesetheorie, positive, auf Annäherung ausgerichtete Gefühle und links präfrontale Kortexaktivierung bei Annäherungszielen, Überaktivierung der Amygdalae und neurobiologische Kettenreaktion bei Vermeidungszielen, laterale Asymmetrie bei Depressionen, Behandlungsrahmen und Behandlungsfrequenz, Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene, Konfliktdiagnostik, Anwendungen im Therapieprozess, Annäherungspriming vor Problembearbeitung, Übungen „The Quest for Safety“ (die Suche nach Sicherheit) Wie kann ich meine Klienten beim Aufbau eines Sicherheitsgefühls unterstützen? Polyvagale Perspektive, Neurozeption, Sicherheit durch Bindung und Ko-Regulation, Hierarchie des autonomen Nervensystems (AS): ventraler Vagus-Ast, Sympathikus, dorsaler Vagus-Ast, soziales Engagement-System und soziales Verbundenheitsgefühl, Mobilisation und Immobilisation des autonomen Nervensystems, Eidechsengehirn (Stammhirn), Säugetiergehirn (limbisches System und Zwischenhirnebenen) und kortikale Bereiche (präfrontaler Kortex), Wo bin ich wann auf der autonomen Skala? Übungen Wie arbeite ich mit meiner Klientin innerhalb ihrer Stresstoleranz? Stresstoleranzfenster und polyvagale Perspektive, Arbeit innerhalb des Stresstoleranzfensters, Aktivierung des Defensivsystems: Kampf, Flucht, Shutdown; innerhalb des Stresstoleranzfensters (Optimales Arousal): Mobilisation und Immobilisation ohne Angst, außerhalb des Stresstoleranzfensters: Mobilisation (Hyperarousal) und Immobilisation (Shutdown) mit Angst, Mobilisation (Hyperarousal) mit Wut, Distanzierungstechniken, affektfreier Beobachter, Übungen Anwendung der Polyvagaltheorie in der psychotherapeutischen Praxis Klinische Praxis der polyvagalen Perspektive: Vertiefung der Polyvagaltheorie und praktische Übungen, Übungssitzung Polyvagale Perspektive in der Psychotherapie Ursprünge unserer heutigen psychotherapeutischen Kommunikationsstrategien: hypnosystemische Perspektiven und Interventionstechniken, systemisch-konstruktivistische Hintergründe, Netzwerkmodell nach Gunther Schmidt, Embodiment, Interventionstechniken für Selbstsicherheit und Selbstwirksamkeit, Übungen Entwicklungen in der Psychotherapie Paradoxe Intentionen, Symptomverschreibungen: „Sag Nein zum Symptom!“, historische Entstehungsgeschichte (Viktor Frankl, Mailänder Schule, Selvini-Palazzoli, Watzlawick), Kybernetik und Systemtheorie: historische Entstehungsgeschichte (Bateson, Palo Alto, Erickson), implizierte Akzeptanz der Klientin als Gleichgestellte, Kommunikation auf Augenhöhe, Voraussetzungen für humorvolle Interventionen, Maturana und Varela, Enaktivismus, Übungen Therapeutische Metaphernarbeit Symbolisierung und Externalisierung impliziter mentaler Inhalte, Ermöglichung expliziter (sprachlicher) Auseinandersetzung mit den vormals impliziten, durch die Metaphernarbeit symbolisierten Inhalten, Wer entwirft die Metapher (Klientin oder Therapeutin)? Expertengesteuerte und informationsgesteuerte Metaphern, Epistemologische Metaphern der Klientin, Differenzierungsfragen, Reframing, Zeitprogression, Übungen Störungsspezifische Interventionen Grundlagen der transdiagnostischen Behandlung affektiver Störungen: Was sind Gefühle neurobiologisch? Ab wann sind Gefühle affektive Störungen? Gefühlsvermeidung und Erlebnisvermeidung, Unterschied zwischen Schuld- und Schamgefühlen, Ersatzhandlungen bei affektivem Überflutungsgefühl, Unterschied zwischen Empathie und Mitgefühl, Impostor-Syndrom bei Frauen und Dunning-Kruger-Effekt bei Selbstüberschätzung, Schlafstörungen, Angststörungen, Prüfungsangst, Flugangst, Übungen Mitgefühlsbasierter Ansatz im therapeutischen Prozess Mitgefühl, Selbstakzeptanz und Selbstmitgefühl, Neurobiologie: Aktivierung des Defensivsystems (Adrenalin, Cortisol) bei Selbstabwertung, Oxytozinausschüttung (unser Bindungshormon) bei Selbstmitgefühl, liebende Güte im Buddhismus, Compassionate Mind Training, Compassion Focused Therapy, Übungen Abschlussprüfung und Restfragen Block 1 – Grundlagen der Ressourcenorientierten Psychotherapie – Ressourcenaktivierung und bindungsbasierte Selbstorganisation
Teil
1
2
3
4
5
6
Block 2 – Das professionelle therapeutische Arbeitsbündnis: Achtsamkeits- und Mitgefühlsbasierte Perspektive
Teil
1
2
3
4
5
Klaus Grawe: Wirkfaktoren in der Psychotherapie
6
Fortlaufende Stabilisierung und Ressourcenorientierung im Therapieprozess, Resilienztraining
Block 3 – Die Psychotherapiesitzung – Auftragsklärung und Behandlungsplanung mit praktischen Übungen
Teil
1
2
3
4
5
6
Block 4 – Ressourcenorientierte Interventionstechniken
Teil
1
2
3
4
5
6
Termine, Zeiten, Anmeldung
| Gruppe XXVI | 05.01.2027 – 24.08.2027 Terminliste XXVI |
24 × Dienstag 17:30–21:30 Uhr Zur Beratung |
| Gruppe 27 | 15.06.2027 – 15.02.2028 Terminliste 27 |
24 × Dienstag 09:30–13:30 Uhr Warteliste |
| Gruppe 28-2 | 10.01.2028 – 04.09.2028 Terminliste 28-2 |
24 × Montag 09:30–13:30 Uhr Zur Beratung |
| Gruppe 28 | 12.01.2028 – 30.08.2028 Terminliste 28 |
24 × Mittwoch 17:30–21:30 Uhr Zur Beratung |
| Gruppe 29-2 | 19.06.2028 – 12.02.2029 Terminliste 29-2 |
24 × Montag 17:30–21:30 Uhr Zur Beratung |
| Gruppe 29 | 21.06.2028 – 14.02.2029 Terminliste 29 |
24 × Mittwoch 09:30–13:30 Uhr Zur Beratung |
Laufende und ausgebuchte Kurse & Terminlisten
| Gruppe XXV-2 | 15.06.2026 – 08.02.2027 Terminliste XXV-2 |
24 × Montag 17:30–21:30 Uhr |
| Gruppe XXV | 17.06.2026 – 10.02.2027 Terminliste XXV |
24 × Mittwoch 09:30–13:30 Uhr |
| Gruppe XXIV | 07.01.2026 – 08.07.2026 Terminliste XXIV |
24 × Mittwoch 17:30–21:30 Uhr |

Vera Dreher
Ressourcenorientierte Psychotherapie
Lerne, wie Du in Deiner Praxis psychotherapeutisch arbeitest und entwickle Deine “Therapeutenpersönlichkeit”
| Beginn: | Zweimal jährlich, siehe Terminlisten |
| Zeiten: | 24 Termine mit 120 Unterrichtsstunden à 45 Minuten > Termine, Zeiten |
| Kosten: | 8 x 210,– € bei Ratenzahlung 1.680,– € Gesamtkosten 1.600,– € bei Einmalzahlung (jeweils zzgl. 180,– € Anmeldegebühr) |
| Info: | Die Anmeldung erfolgt im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches bei der arche medica. Wir freuen uns auf Dich. |

