Ausbildung Ressourcenorientierte Traumatherapie

Ausbildung Traumatherapie

Du bist öfter mit Menschen konfrontiert, die in tiefen Mustern verstrickt oder seelisch schwer belastet sind? In unserer Traumatherapie-Ausbildung lernst Du, diese Muster zu erkennen und aufzulösen.

Lerne Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen, Feingefühl und erwirb die richtigen Antennen für Deine eigene psychische Belastbarkeit.

“Wer einen Fehler gemacht hat
und ihn nicht korrigiert,
begeht einen zweiten.”
– Konfuzius

Traumatherapie – Deine Zukunft?

Die Ausbildung kompetenter Psychotherapeuten ist uns an der arche medica seit mehr als einem Jahrzehnt eine wichtige Mission, die wir mit Leidenschaft verfolgen. Kurz: Du bist richtig bei uns.

Traumatherapie-Ausbildung

Warum Du Traumatherapie lernen solltest?

Möchtest Du gern:

  • Burnout, Depressionen und andere Stressfolgeerkrankungen effektiv und zielgerichtet behandeln und damit einem täglich wachsenden Therapiebedarf entgegentreten?
  • Menschen helfen, zu verstehen, warum sie leiden und welcher Mechanismus hinter ihrem Leid steckt?
  • Deinem Klienten Wege aufzeigen, seine oder ihre Erlebnisse und Glaubenssätze zu überwinden und neue Wege zu gehen?
  • Ein Therapeut werden, der weiter weiß, wenn Dein Klient in Kontakt mit seinen Grenzen kommt?
  • Deinen Klienten in die Lage versetzen, auch zukünftig auftretende Probleme besser und souveräner zu bewältigen?
  • Nachhaltige Veränderung stiften und dabei sein, wenn Menschen neue Freiheit erlangen und erleben?

Die Ausbildung in ressourcenorientierter Traumatherapie gibt Dir die Möglichkeiten, alles das und viel mehr für andere Menschen zu bewegen. Wir haben genau die Ausbildung dazu.

Warum Traumatherapie an der arche medica?

Du lernst Traumatherapie aus erster Hand: Unsere Dozentin Vera Dreher begleitet seit über 20 Jahren Klienten mit Stressfolgestörungen in ihrer Praxis als Heilpraktikerin. Sie gehört seit über 10 Jahren zu den kompetentesten Dozenten auf dem Gebiet der Traumatherapie.

Vera gelingt es, den Schülern das komplexe Thema der Traumatherapie strukturiert und zugleich sehr anschaulich zu vermitteln. In Ihren Unterricht fließen Fallbeispiele und praktische Selbsterfahrungen der Teilnehmer mit ein und machen ihn lebendig und anschaulich.

In 24 Terminen – nach Wunsch vormittags oder in den Abendstunden – lernst Du in 128 Unterrichtsstunden die Grundlagen der Traumatherapie anhand des Modells der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS/PTSD). Die Ausbildung ist nebenberuflich möglich.

Die ressourcenorientierte Traumatherapie ist der dritte Ausbildungsbaustein unserer Ausbildung zum “Heilpraktiker für Psychotherapie”. Du kannst den Kurs aber auch einzeln buchen, wenn Du bereits Heilpraktiker oder Heilpraktiker für Psychotherapie bist.

Zur Komplettausbildung HP Psych

Als angehender Traumatherapeut lernst Du nie aus: So kannst Du bei arche medica im Anschluss an die Ausbildung in Ressourcenorientierter Traumatherapie noch Aufbaukurse belegen und Dich weiter qualifizieren – wenn Du möchtest. Mit Deiner Dozentin, vieler Deiner Mitschüler und in gewohnter Atmosphäre.

Was ist überhaupt ein Trauma?

Psychische Traumata (Von “Trauma”, griechisch für “Wunde”) nennen wir Verletzungen der Seele. Diese Verletzungen können dem Betroffenen bewusst oder irgendwo in ihm versteckt sein. Die Besonderheit bei Traumata:

  • Die Ursache ist nicht immer zwingend bekannt
  • Traumata verheilen nicht selbstverständlich von alleine, wie körperliche Wunden

Diese Wunden entstehen, wenn wir Menschen in bedrohliche Situationen geraten, in denen wir uns nicht wehren konnten, uns “ohnmächtig”, also “ohne Macht” fühlen. Wichtig: Das muss gar kein Geiseldrama oder ein Bürgerkrieg sein. Auch Mobbing oder eine Trennung können Wunden zufügen, die als genauso schlimm empfunden werden.

Hier sind die Grenzen für jeden Menschen verschieden. Ein Einbruch mag manchen für einen Abend lang wütend und traurig machen, ein anderer traut sich nicht mehr ins oder aus dem Haus. Entscheidend ist unser Portfolio an Bewältigungsstrategien, also unseren Fähigkeiten, mit Ereignissen von außen umzugehen.

Diese Fähigkeiten haben alle Menschen – aber unterschiedlich stark ausgeprägt. Außerdem werden diese Kompetenzen (Stresstoleranz, Resilienz) unterschiedlich gefordert. Das beginnt schon in der Kindheit und geht bis heute weiter – bei jedem von uns.

Die Folgen eines Traumas sind vielfältig: Stress, Depression, Selbstzweifel, Schuld- oder Schamgefühle, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, innere Unruhe, Angst, Panikattacken, sozialer Rückzug, Reizbarkeit, Albträume, Burnout, Erschöpfungszustände und vieles mehr. Kurz: Die posttraumatische Belastungsstörung, auch bekannt als “post traumatic stress disorder”.

Grund genug also, Traumata kompetent, einfühlsam und nachhaltig zu Leibe zu rücken, denn: Ein Trauma-Klient hat viel zu gewinnen.

Die ressourcenorientierte Traumatherapie

Die ressourcenorientierte Traumatherapie ist in aller Munde – völlig zu Recht. Wir haben uns schon vor vielen Jahren daran gemacht, eine gute und seriöse Ausbildung in der Traumatherapie aufzubauen. Dazu gehört neben einer erfahrenen, kompetenten Dozentin und einer positiven Atmosphäre vor allem ein stimmiges Konzept, das genau das beinhaltet, was Du wirklich brauchst.

Wie bei allen modernen Psychotherapien ist das Credo, dass die Lösung im Klienten schlummert und wir Therapeuten sie mit ihm entwickeln können. Dabei spielen die Ressourcen die zentrale Rolle.

Traumatherapie Ressourcing

Ressourcen sind unsere inneren Vorräte, Kompetenzen, Fähigkeiten, Kraftquellen. Diese Ressourcen sind gerade bei traumatisierten Menschen verschüttet. Warum?

Wir werden im Alltag meist mit unseren Schwächen konfrontiert, erleben, wie Dinge schief gehen oder was wir falsch machen. Die wichtigeren Fragen: Was für Stärken hast Du eigentlich? Was kannst Du eigentlich richtig gut? Welche Möglichkeiten hast Du, einen Weg zu finden? Welche materiellen oder immateriellen Stärken hast Du, die Dir gar nicht bewusst sind?

Wenn Du Deinen “inneren Werkzeugkasten” öffnest: Was liegt dort alles und wie kannst Du es nutzen?

Aus diesen – teilweise gar nicht hinreichend bewussten – Ressourcen wie Familie, Freunde, Einkommen, Potenziale, persönliche Stärken etc. kann Dein Klient Energie, Motivation und Sinn schöpfen, um sich zu stabilisieren und sein Trauma zu überwinden.

Ressourcenorientierung

Traumatherapeuten finden gemeinsam mit dem Klienten die Ressourcen, die ihm helfen, seine Gesundung anzustoßen, anstatt sich haarklein auf das “wie” und “was” des entstandenen Traumas zu konzentrieren. Die ressourcenorientierte Psychotherapie fördert Selbstwirksamkeit, Autonomie und Selbstbestimmung Deines Klienten (oder Dir selbst?) und stärkt damit seine Widerstandskraft, die “Resilienz”.

Deine Traumatherapieausbildung im Einzelnen

Die ressourcenorientierte Traumatherapie und damit die Ausbildung gliedert sich in vier Phasen:

  • Stabilisierungsphase
  • Realisation der traumatischen Erfahrung
  • Trauerarbeit
  • Re-Integration der traumatischen Erfahrung

Stabilisierungsphase

Der erste Schritt muss in der Stabilisierung des Klienten bestehen. Zum einen ist es wichtig, ihn aus seinem womöglich verzweifelten oder ängstlichen Zustand zu holen, zum anderen musst Du einen vertrauensvollen Zugang zum Klienten gewinnen, auf dem Du aufbauen kannst. Erst dann kannst Du in die nächste Phase vordringen.

Realisation der traumatischen Erfahrung

Die “Realisation der traumatischen Erfahrung” besteht darin, dass der Klient versteht, dass die traumatische Erfahrung tatsächlich stattgefunden hat („Das ist real“, „Das ist wirklich passiert”), denn erst dann kann er den wichtigen Schritt gehen, zu begreifen, dass diese Erfahrung in der heutigen Realität beendet und vorbei ist.

Das ist deshalb so wichtig, weil traumatisierte Menschen die Wahrnehmung haben, als würde der traumatische Schmerz immer noch stattfinden, als wäre das Erlebnis niemals vollständig abgeschlossen und beendet.

Personifikation der traumatischen Erfahrung

Bei der Personifikation erkennt Dein Klient, dass er eine persönliche Verbundenheit mit dieser Erfahrung hat („Das ist mir passiert“, „Die Person, die das erlebt hat, das bin ich“). Das mag schmerzlich klingen, hilft aber dabei, das Erlebte als einzelne Erfahrung und nicht als generelle Wahrheit wahrzunehmen.

Trauer und Akzeptanzphase

Wenn die Erfahrung erkannt und akzeptiert wurde, muss sie bearbeitet werden. In der Trauer- und Akzeptanzphase geht es darum, das Erlebte proaktiv zu betrauern und die Traurigkeit und alle Gefühle drumherum dazu anzunehmen.

Das kann auch bedeuten, einen „Misserfolg“ annehmen zu lernen („Damals habe ich versucht, es zu verhindern und es ist mir nicht gelungen, ich bin gescheitert… und das macht mich traurig“).

Re-Integration der traumatischen Erfahrung

Bei der Wiedereinordnung der Erfahrung wird das Geschehene in die Historie Deines Klienten “einsortiert”. Es ist geschehen, aber es ist vorbei. Es hat weh getan, aber es ist vorbei.

Die Erfahrung ist der Vergangenheit zugehörig, der Person zugehörig und als wirklich geschehen eingeordnet. („Das, was ich damals erlebt habe, war schlimm, aber jetzt ist es vorbei“).

Der Grundkurs Ressourcenorientierte Trauma-Therapie ist auch Bestandteil der 24-monatigen Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie bei ARCHE MEDICA. Bist Du schon Heilpraktiker*in, kannst Du dieses Modul auch einzeln buchen.

Du willst mehr Traumatherapie? Gern.

Unsere Traumatherapie-Ausbildung ist so gut angekommen, dass wir sie auf vielfachen Wunsch erweitert haben. Zusätzlich zum Grundkurs, den Du jetzt schon kennst, gibt es noch einen Aufbaukurs zu komplexen Traumafolgestörungen und “Interventionstechniken für die Praxis”, die Du anschließend besuchen kannst, um Dein Profil weiter zu schärfen.

Grundkurs und Aufbaustufen der Traumatherapieausbildung

Jedes Modul ist in sich abgeschlossen. Dazu bestehst Du jeweils eine mündliche und schriftliche Abschlussprüfung mit Zertifikat.

Dozentin Vera Dreher

Vera Dreher

Deine Dozentin: Vera Dreher

Vera Dreher wurde 1962 in Berlin geboren. Sie studierte zunächst Sinologie (Die Wissenschaft von der chinesischen Sprache und Kultur) und Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin.

Vera wandte sich schon während ihres Studiums der Meditation und dem Yoga zu. Die Frage, was sich im inneren des Menschen organisch und seelisch tut, begeisterte sie mehr und mehr.

Darum absolvierte Sie von 1990 – 1994 die Heilpraktiker-Ausbildung und lernte klassische Homöopathie, chinesische Medizin, Fußreflexzonentherapie und die Arbeit mit Bachblüten.

Ihre Ausbildung zur ressourcenorientierten Traumatherapeutin erwarb sie bei Luise Reddemann (in PITT* psychodynamisch-imaginativer Traumatherapie) und Ellert Nijenhuis (“Traumabezogene strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit”).

Vera begleitet in ihrer Praxis seit über 20 Jahren Klienten mit Stressfolgestörungen.

Der Lehrplan zur Traumatherapie-Ausbildung

Hier findest Du den Lehrplan Traumatherapie als PDF zum Download.

Termine, Zeiten, Anmeldung

Gruppe XI 06.08.2019 – 18.02.2020
> Terminliste XI
24 x Dienstag 09:30 – 13:30 Uhr
Jetzt anmelden
Gruppe XII 04.12.2019 – 17.06.2020
Terminliste Trauma Gruppe XII
24 x Mittwoch 17:30 – 21:30 Uhr
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Gruppe XIII 03.06.2020 – 20.01.2021
Terminliste XIII
24 x Mittwoch 09:30 – 13:30 Uhr
Jetzt anmelden
Gruppe XIV 12.01.2021 – 24.08.2021
Terminliste XIV
24 x Dienstag 17:30 – 21:30 Uhr
Jetzt anmelden
Dozentin Vera Dreher

Vera Dreher

Ressourcenorientierte Traumatherapie – Grundkurs

Diese Ausbildung eignet sich besonders für Heilpraktiker*innen, die während ihrer Berufstätigkeit mit schwer belasteten oder traumatisierten Patienten konfrontiert sind.

Beginn: Jährlich jeweils Mai / Juni, November
Zeiten: 24 Termine mit 128 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
> Termine, Zeiten
Kosten: 8 x 150,– € bei Ratenzahlung
1.200,– € Gesamtkosten
1.140,– € bei Einmalzahlung
(jeweils zzgl. 80,– € Anmeldegebühr)
Info: Die Anmeldung erfolgt im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches bei der arche medica. Wir freuen uns auf Dich.

Zum Beratungsgespräch

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