Ausbildung Traumatherapie - ressourcenorientierte Traumatherapie
Ausbildung Traumatherapie

Ausbildung Traumatherapie

Die Ausbildung Traumatherapie eignet sich besonders für Heilpraktiker*innen, die sich während ihrer Berufstätigkeit mit schwer belasteten oder traumatisierten Patient*innen konfrontiert sehen. Denn der Umgang mit Menschen, die nach einem traumatischen Erlebnis Hilfe suchen, erfordert viel Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen, Feingefühl und ein Gefühl für die eigene psychische Belastbarkeit.

Lerne uns in der Talkrunde über die Ausbildung HP für Psychotherapie kennen!

Traumatherapieausbildung bei ARCHE MEDICA in drei  Modulen

Jedes Modul ist in sich abgeschlossen. Dazu gibt es jeweils eine mündliche und schriftliche Abschlussprüfung mit Zertifikat.

Hinweis: Das erste Modul Grundkurs Ressourcenorientierte Trauma-Therapie ist Bestandteil der 23-monatigen Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie bei ARCHE MEDICA. Bist Du schon Heilpraktiker*in, kannst Du dieses Modul auch einzeln buchen.

Dozentin Vera Dreher

Vera Dreher

Ressourcenorientierte Traumatherapie – Grundkurs

Diese Ausbildung eignet sich besonders für Heilpraktiker*innen, die während ihrer Berufstätigkeit mit schwer belasteten oder traumatisierten Patienten konfrontiert sind.

Beginn: Jährlich jeweils Mai / Juni, November
Zeiten: 24 Termine mit 128 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
> Termine, Zeiten
Kosten: 7 x 150,– € bei Ratenzahlung
1.050,– € Gesamtkosten
1.000,– € bei Einmalzahlung
(jeweils zzgl. 80,– € Anmeldegebühr)
Info: Zur Anmeldung ist ein Vorstellungsgespräch bei ARCHE MEDICA notwendig. Klicke hierfür bitte auf den Kontakt-Button.

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Was ist ressourcenorientierte Traumatherapie?

Ressourcen (Ressourcen = „Quellen“, von lateinisch „resurgere“ = hervorquellen) sind unsere innere Kraftquellen. Sie tragen und erhalten uns, wenn wir in Krisen stecken. Somit bedeutet Ressourcenorientierung: sich auf die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu besinnen. Dies ist für Menschen mit seelischen Verletzungen elementar.

Psychisches Trauma bedeutet „seelische Verletzung“: Dafür typisch ist unbewältigbarer Stress: Konfrontation mit lebensbedrohlichen Ereignissen ohne fliehen oder kämpfen zu können, Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit, Entsetzen und Ohnmacht. Der Stress, dem der Klient ausgesetzt war, hat seine psychischen Bewältigungskapazitäten überschritten.

Die ressourcenorientierte Traumatherapie gliedert sich in mehrere Phasen auf

  • Stabilisierungsphase
  • Realisation der traumatischen Erfahrung
  • Trauerarbeit
  • Re-Integration der traumatischen Erfahrung

Stabilisierungsphase

In der Stabilisierungsphase wird alles getan, um die Klienten zu stabilisieren. Nur wenn stabile Fundamente gebildet worden sind, ist es möglich, mit den Klienten in den nächsten Phasen zu arbeiten.

Realisation der traumatischen Erfahrung

Realisation der traumatischen Erfahrung bedeutet zu verstehen, dass die traumatische Erfahrung tatsächlich stattgefunden hat („das ist real“, „das ist wirklich passiert“), mit der Betonung darauf, das diese Erfahrung real beendet ist. Diese Phase ist deshalb wichtig, weil traumatisierte Menschen die Wahrnehmung haben, als würde der traumatische Schmerz hier und jetzt immer noch stattfinden, als wäre diese Handlung niemals vollständig abgeschlossen und beendet worden.

Personifikation der traumatischen Erfahrung

Personifikation der traumatischen Erfahrung bedeutet zu verstehen, dass dieses Erlebnis nicht „etwas“ zuzuordnen ist, mit dem die traumatisierte Person praktisch gar keine Verbindung hat, sondern über eine persönliche Verbundenheit mit dieser Erfahrung zu verfügen („das ist mir passiert“, „die Person, die das erlebt hat, bin ich“).

Trauer und Akzeptanzphase

In der Trauer und Akzeptanzphase geht es darum zu betrauern, dass man dies erlebt hat und die Traurigkeit sowie alle dazugehörigen Gefühle dazu anzunehmen. Es kann auch bedeuten, einen „Misserfolg“ annehmen zu lernen („ damals habe ich versucht dies zu verhindern und es ist mir nicht gelungen, ich bin gescheitert… und das ist traurig“)

Re-Integration der traumatischen Erfahrung

Re-Integration (von lat. integrare, ‚wiederherstellen‘ = Wiedereingliederung) der abgespaltenen traumatischen Erfahrungen bedeutet, diese Erfahrungen als der Vergangenheit zugehörig, der Person zugehörig und als wirklich geschehen einzuordnen. („Das, was ich damals erlebt habe, war ganz schlimm, aber jetzt ist es vorbei“).

Konzept der Ausbildung Traumatherapie

Die Ausbildung Traumatherapie bei ARCHE MEDICA folgt dem Ansatz der ressourcenorientierten Psychotherapie. Die ressourcenorientierte Psychotherapie eignet sich hervorragend zur Behandlung von Stressfolgeerkrankungen (Burnout) und zur Prophylaxe von allen Stressfolgeerkrankungen. Zu den Stressfolgeerkrankungen werden auch Traumafolgestörungen gezählt.

Traumatischer Stress ist Stress, der unser Verarbeitungssystem überfordert hat. So heißt es im englischen auch „posttraumatic STRESS disorder“ = posttraumatische Stressstörung (in der deutschen Nomenklatur: „Posttraumatischen Belastungsstörung“).

Im Unterschied zu psychotherapeutischen Richtungen, die auf Ursache und Entstehung psychischer Erkrankungen und Störungen fokusieren, folgt die ressourcenorientierte Psychotherapie einem salutogenetischen Behandlungsansatz. „Salutogenese“ kommt aus dem Lateinschen „Salus“ = Gesundheit und „Genesis“ = Entstehung. Therapeuten, die diesem Ansatz folgen, interessieren sich vor allem dafür, was uns gesund macht. Sie gehen dabei von der natürlichen Widerstandskraft eines jeden Menschen aus, mit Stress und Belastungen fertig zu werden und durch sie zu wachsen. Das wird als Resilienz bezeichnet (vom Lateinischen „resilere“ = abprallen). Die ressourcenorientierte Psychotherapie fördert Selbstwirksamkeit, Autonomie und Selbstbestimmung eines Menschen, um dessen Resilienz zu stärken.

Lehrplan Ausbildung Traumatherapie

Die Ausbildung in Ressourcenorientierter Traumatherapie unterteilt sich in 4 Blöcke. Jeder Block umfasst 6 Sitzungen.

Lehrplan Traumatherapie

Termine, Zeiten, Anmeldung

Gruppe VIII 15.11.2017 – 23.05.2018
> Terminliste VIII
24 x Mittwoch 17:30 – 21:30 Uhr
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Gruppe IX 06.06.2018 – 30.01.2019
> Terminliste IX
24 x Mittwoch 09:30 – 13:30 Uhr
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Gruppe X 08.01.2019 – 27.08.2019
> Terminliste X
24 x Dienstag 17:30 – 21:30 Uhr
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Gruppe XI 06.08.2019 – 18.02.2020
> Terminliste XI
24 x Dienstag 09:30 – 13:30 Uhr
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Gruppe XII 04.12.2019 – 17.06.2020
Terminliste Trauma Gruppe XII
24 x Mittwoch 17:30 – 21:30 Uhr
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Aufbaukurse

  1. Komplexe Traumafolgestörungen
  2. Interventionstechniken für die Praxis
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