Komplexe Traumafolgestörungen

Du möchtest schwer belastete Menschen behandeln? Ihnen helfen, für sie extrem empfundene Erlebnisse zu verarbeiten? Klienten helfen, die sich nicht so verhalten können, wie sie möchten? Die teilweise seit Jahren schlimme Belastungen mit sich herumtragen?

Dafür gibt es unseren Kurs “Komplexe Traumafolgestörungen“.

Lerne bei einer erfahrenen und vielseitig ausgebildeten Dozentin eine der anspruchsvollsten Disziplinen in der Psychotherapie und erschließe Dir eine wachsende Klientel, die derzeit psychotherapeutisch deutlich unterversorgt ist – eine Aufgabe mit Zukunft.

Wie funktionieren Traumata eigentlich? Was sind komplexe Traumata und Entwicklungstraumata? Wie behandelst Du traumatisierte Menschen? Wie kann Dein Klient das Erlebte integrieren?

Im zweiten Modul unserer Traumatherapieausbildung erfährst Du alles über komplexe Traumafolgestörungen.

Wenn Du bereits Klienten aus diesem Sektor hast, bekommst Du ebenfalls eine Supervision innerhalb der Gruppe und kannst gleich an einem Praxisfall Erfahrungen sammeln.

Komplexe Traumafolgestoerungen Ausbildung

Was sind Traumafolgestörungen?

Traumatisierte Menschen, die beispielsweise schwere Gewalt oder Vernachlässigung in Kindheit und Jugend erlebt haben, können unter diversen psychischen und psychosomatischen Symptomen leiden.

Die Folge: Sie haben Schwierigkeiten mit ihrer Gefühlsregulation, leiden unter Scham- und Schuldgefühlen und können sich selbst schwer akzeptieren. Hieraus können Folgeerkrankungen (Komorbiditäten) wie Angststörungen, dissoziative Störungen oder Suchterkrankungen entstehen.

Diese und andere Folgestörungen zu behandeln ist keine einfache Sache, die eine gute Ausbildung braucht. Das beginnt schon bei der Diagnostik.

Inhalt der Ausbildung “Komplexe Traumafolgestörungen”

Der Kurs “Komplexe Traumafolgestörungen” ist eine Ausbildung für Heilpraktiker oder Heilpraktiker für Psychotherapie, die bereits eine Grundausbildung von mindestens 100 Stunden in Traumatherapie absolviert haben, beispielsweise unser Modul 1 “Posttraumatische Belastungsstörungen”.

Er ist das zweite Modul in unserer Traumatherapieausbildung, die wir Dir empfehlen, wenn Du noch keine Vorkenntnisse in Traumatherapie hast.

Zunächst lernst Du, was Komplextraumata eigentlich sind. Du lernst, wie Du das Verhältnis zu Deinem Klienten gestaltest und welche besonderen Herausforderungen Dir begegnen werden. Wichtig wird es sein, sich in das das Selbstbild und Weltbild deines Klienten einzufühlen, denn er denkt und handelt eben anders als Du, braucht aber dennoch Dein Verständnis und Deine Empathie.

Im zweiten Block “Entwicklungstraumata” hinterfragen wir das Verhältnis des Klienten zu sich selbst und anderen. Wir lenken unseren Blick auf Bindungsformen und Bedürfnisse bei Entwicklungstraumata und verinnerlichen das Konzept von Selbstliebe und Selbstwertschätzung.

Der dritte Teil widmet sich der Behandlung von komplexen Traumata. Begonnen bei der Auftragsklärung wird es darum gehen, die verschiedenen Anteile Deines Klienten zu verstehen und zwischen ihnen zu vermitteln.

Im vierten Teil, der Integration, schauen wir auf Lösungsmöglichkeiten. Du lernst, wie Du Deinen Klienten bei der Realisation, Personifikation und Präsentifikation seiner komplexen Traumata begleiten kannst.

Nach jedem Teil stellen wir Deine Sattelfestigkeit mit einer Abschlussklausur sicher. Supervisionsübungen und die Übungen zur Psychohygiene für Therapeuten sind in die Ausbildung integriert.

Am Ende verfügst Du über Praxissicherheit bei der Arbeit mit komplex-traumatisierten und hoch-dissoziativen Menschen.

Dozentin Vera Dreher

Vera Dreher

Deine Dozentin: Vera Dreher

Vera Dreher wurde 1962 in Berlin geboren. Sie studierte zunächst Sinologie (Die Wissenschaft von der chinesischen Sprache und Kultur) und Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin.

Vera ist seit 1994 Heilpraktikerin und lernte klassische Homöopathie, chinesische Medizin, Fußreflexzonentherapie und die Arbeit mit Bachblüten.

Ihre traumatherapeutischen Qualifikationen erwarb sie bei

  • Luise Reddemann (in PITT* psychodynamisch-imaginativer Traumatherapie),
  • Ellert Nijenhuis (“Traumabezogene strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit”)”)
  • Kathy Steele („nonverbale Kommunikation bei komplex traumatisierten Patientinnen“),
  • Dolores Mosquera („EMDR bei dissoziativen Störungen“)
  • Michaela Huber („Täterintrojektarbeit bei Komplextrauma“)
  • und weiteren bekannten Traumatherapeutinnen.

Die Dozentin entwickelte die Traumatherapieausbildung an der arche medica und begleitet seit über 20 Jahren Klienten mit Stressfolgestörungen in ihrer Praxis.

Lehrplan zur Ausbildung “Komplexe Traumafolgestörungen”

Dozentin Vera Dreher

Vera Dreher

Komplexe Traumafolgestörungen

Behandle professionell Entwicklungstraumata und komplexe Traumafolgestörungen.

Beginn: zweimal jährlich
Zeiten: 24 Termine mit 128 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
> Termine, Zeiten
Kosten: 8 x 150,– € bei Ratenzahlung
1.200,– € Gesamtkosten
1.140,– € bei Einmalzahlung
(jeweils zzgl. 80,– € Anmeldegebühr)
Info: Teilnahme-Voraussetzung: traumatherapeutische Grundausbildung (mindestens 100 Unterrichtsstunden)

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Termine, Zeiten, Anmeldung

Gruppe VII 10.08.2020 – 22.02.2021
Terminliste Gruppe VII

24 x Montag 17:30 – 21:30 Uhr

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Gruppe VIII
15.11.2021 – 23.05.2022
Terminliste Gruppe VIII

24 x Montag 17:30 – 21:30 Uhr

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Du möchtest noch mehr Traumatherapie?

Auch kein Problem. Die Ausbildung “Komplexe Traumafolgestörungen” ist das zweite Modul unserer Traumatherapieausbildung, auf das Du noch das dritte Modul “EMDR und Interventionstechniken draufsatteln und spezielle Techniken im täglichem Umgang mit Klienten lernen und vertiefen kannst.

In unserer Komplettausbildung “Traumatherapie” beginnen wir im Modul 1 mit der posttraumatischen Belastungsstörung.

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