Irisdiagnose

Irisdiagnostik

Irisdiagnostik gehört zu einem der faszinierendsten Diagnoseverfahren in der modernen Naturheilpraxis. Der Volksmund kennt das Wort von den „Augen als Spiegel der Seele“.

Begründet wurde die Irisdiagnostik im Jahr 1881 durch den ungarischen Arzt Dr. Ignaz von Péczély. Der Irisdiagnostiker geht davon aus, dass sich in der Iris bestimmte Zeichen, Strukturen und Pigmentationen finden, die auf mögliche Krankheitsanfälligkeiten und –verläufe beim Patienten hinweisen. Damit lassen sich Erkrankungen schon im Vorfeld beim Patienten erkennen, um therapeutisch gegenzusteuern.

Neben der Prävention haben wir mit der Irisdiagnose auch ein wichtiges Instrument der Verlaufskontrolle des therapeutischen Prozesses zur Hand. Patient*in und Behandler*in können die therapeutisch zurückgelegte „Wegstrecke“ in Richtung Heilung anhand der Iriszeichen objektivieren („Die Iris lügt nicht“).

Für Praktizierende der Phytotherapie, Homöopathie und Akupunktur ist die Irisdiagnostik damit ein ideales diagnostisches Begleitverfahren!

Die Irisdiagnostik ist Teil des Basiskurses Naturheilkunde, der die Verfahren Fußreflexzonentherapie, Ohrakupunktur, Ausleitungs- und Segmentverfahren, Bachblüten, Irisdiagnostik umfasst. Der Basiskurs kann hier vergünstigt gebucht werden.

Dozent André Effner

André Effner

Irisdiagnostik

Du erlernst die Anatomie und Topographie des Auges, die Humoralpathologie, sowie genaue Kenntnisse der Zeichenlehre der Iris.

Beginn: Gruppe I: 10.10.-12.12.2017
Gruppe II: 11.10.-13.12.2017
Gruppe III: 13.10.-15.12.2017
Zeiten: 8 Termine, 40 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
Gruppe I: Di 09-13 Uhr
Gruppe II: Mi 17-21 Uhr
Gruppe III: Fr 09-13 Uhr
Kosten: 440,– € bei Einmalzahlung
Ermäßigung: für BDH-Mitglieder und Schüler*innen der ARCHE MEDICA
40
0,– € bei Einmalzahlung

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Inhalt

  • Geschichte
  • Definitionen
  • Literatur
  • Anatomie, Topographie
  • Orientierungsgeometrie
  • Humoralpathologie
  • Konstitutionslehre
  • Zeichenlehre
  • Anamnese
  • Therapie

Curriculum

„Schau mir in´s Auge, Kleines“ – das reicht heute nicht mehr für eine fundierte Ausbildung in Irisdiagnostik. Neben anatomischen Hintergrundwissen steht vor allem die Kenntnis der verschiedenen Augenzeichen und –konstitutionen im Vordergrund. Das Seminar schließt mit einem Überblick über Therapieverfahren, die sich in Verbindung mit der Irisdiagnostik im Praxiseinsatz bewährt haben.

Mit Lupe, Kamera und Irismikroskop erschließen Sie sich dafür Schritt für Schritt die Zeichenlehre der Iris und lernen, wie Sie die draus gewonnenen diagnostischen Erkenntnisse therapeutisch nutzen können.

Neben umfangreichen Fotomaterial nutzen wir für die praktischen Übungen in der Diagnostik die Augen der Seminarteilnehmer.

Zunächst einmal lernen Sie die eigenen Augen nach und nach im Sinne der Irisdiagnostik kennen. Immer wieder werden die einzelnen Bereiche der Theorie in praktischen Übungen mit Hilfe verschiedener technischer Möglichkeiten (Lupe, Kamera, Irismikroskop) untersucht und so nach und nach ein vollständiges Bild der eigenen Auges erarbeitet. Zusätzlich wird jeder Teilnehmer ein weiteres Augenpaar eines Teilnehmers bis zum Ende des Kurses vollständig diagnostizieren und dies in einer Abschlussarbeit dokumentieren.

Curriculum Irisdiagnostik

Stellenwert der Irisdiagnostik

Die Irisdiagnose wird von der Schulmedizin zur Zeit nicht anerkannt, obwohl es in der Vergangenheit interessante Ansätze der Zusammenarbeit von namhaften Irisdiagnostikern mit Forschungseinrichtungen gegeben hat. Nach Ansicht der meisten Schulmediziner reichen die Beweise der diagnostischen Sicherheit nicht aus. Das ist aber nicht relevant, weil die Irisdiagnose immer eine zusätzliche diagnostische Option darstellt, die neben anderen, auch in der Schulmedizin verwendeten Diagnoseverfahren eingesetzt wird. Besonders bei chronischen Erkrankungen ist die Irisdiagnose aus unserer Sicht sehr leistungsfähig.

 

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